Und wieder, aber ich hoffe ein letztes Mal, die Bildungsdirektion.
Die Vorgeschichte in aller Kürze:
Mein Sonderschuldirektor hatte mir ein Projekt angeboten, weil ich nach ohnehin zweijähriger Verlängerung ganz in Pension gehen wollte – er hätte da Schwererziehbare, mit denen niemand zurechtkäme (und wechselweise). Ob ich mir vorstellen könne?
Natürlich konnte ich mir das vorstellen und wir vereinbarten, dass ich maximal 3 zusammenhängende Tage, jeweils bis 13.00 Uhr, ohne Stundenplanlöcher mit diesen besonderen Jungs arbeiten solle.
Ich konnte nicht nein sagen. Was für eine Chance!
Er bat mich, mich bei der Bildungsdirektion zu erkundigen, was wir jetzt tun müssten, damit ich aus dem „an eine Bundesschule verliehen“ Status wieder in den „an der Stammschule als Landeslehrerin“ gelangen könnte. Außerdem hatte ich vor zwei Jahren auf einem Formular die Verlängerung bis 31.8.2023 beantragt und unterschrieben. Da müssten wir ja jetzt sagen, dass ich ein weiteres Jahr machen wolle.
Ich schrieb also an die PERSONALABTEILUNG, stellte all diese Fragen und bekam:

Ist okay, dachte ich mir, macht ja nichts, ist ja noch Zeit. (Zeit bis zum 28.2.2023, das war der vorgeschriebene Stichtag für alle Versetzungen, Reduzierungen etc. Wer bis dahin nicht meldet, was er/sie plant – bekommt dies auch nicht. )
Der Stichtag verging. (Kolleg:innen, die mitlesen: Ihr wusstet das natürlich! 😉 )
Ich sendete mein Anfragemail noch einmal. (Eine Ungeheuerlichkeit, quasi!)
Flugs wurde mir das zugestellt:

Geil, dachte ich mir, den Job will ich haben – das Büro ist einfach ein Monat lang unbesetzt und keine Sau beantwortet die Mails. Ist ja nur das Personalbüro der Bildungsdirektion. (28.200 Lehrpersonen gibts in Wien, davon sind gute 14.000 Landeslehrer. Aber wer bin ich, dass ich beurteilen könnt, ob 14.000 Leut halt ein Monat lang ohne Personalabteilung auskommen können. Oder ob da nicht doch eventuell ein bissl ein größerer Rückstand bei zu bearbeitenden Sachen entsteht? Müsste man wen fragen, der sich mit Organisation auskennt, oder?)
Weil ich bei österreichischen Institutionen an „das Anstoßen von Abläufen und von sonst unbeweglichen Beamtenkörpern durch die Hinzuziehung von Hierarchie“ glaube, sendete ich mein Anfragemail nochmals, und zwar am 27.3. 2023. Diesmal aber mit dem Herrn Himmer, dem Leiter der Anstalt, in cc.
Und siehe da, am selben Tag noch schrieb mir sein Assistent eine formelle „Zwischenerledigung“. Die besagte, dass er das weitergeleitet habe. (Mein Glaube hatte sich wieder mal bestätigt).
Er hatte Recht: Ich erhielt einen Tag später das:

Alle mitlesenden Kolleg:innen applaudieren jetzt, ich weiß. Ich habs geschafft, dass einer der Typen innerhalb von 3 Monaten ein Mail LIEST.
Aber es wird noch besser. Er hatte es nicht nur gelesen, sondern er ANTWORTETE auch:
Ich antwortete ebenfalls, und zwar kursiv und IM TEXT, nur damit ihr nicht verwirrt seid.

Okay, jetzt hatte ich zwar eine Antwort, fühlte mich aber ein wenig unruhig. Wie, sie wussten nicht, dass ich bereits in Pension bin? Und von der zweijährigen Verlängerung wissens auch nix? Aber die Stundenreduktion habens ja (okay, auch erst nach 3x urgieren) kapiert gehabt?
Na egal, jedenfalls war die Sache auf den Weg gebracht, oder?
Im Mai schrieb ich dann meinen Direktor an, weil ich langsam meine Kisten mit den Büchern und Materialien zusammenzuräumen begann. Ob ich die Kisten vielleicht schon bei ihm unterstellen könne?
Er schrieb mir nach 10 Minuten. Ja, könne ich, aber ein bissl was sein anders als ausgemacht:
(Er antwortet in blau, im Text)

Okay, also gar nichts wie besprochen. Keine 3 Tage hintereinander, und vor allem: falsche Zielgruppe. Daher:

Seine Antwort:

Ich dachte genau 1 Minute nach, dann schrieb ich an die PERSONALABTEILUNG.
Und diese antwortete innerhalb einer Viertelstunde!!!!!
(Mir ist völlig klar, wie das lief. Die haben fix in Outlook eine Regel erstellt mit meinem Namen. Ich bin nämlich die Depperte, die sie beim Chef angezündet hat. Also antworten sie mir sofort.)

Ja, Leute, sie antworteten mir sofort – aber sie taten NICHTS.
Denn die in cc stehende Frau Mader (whoever this is) rief
GESTERN, am 1. 9. 2023 meinen Direktor von der Bundesschule an (also den von der HLW, als ob der gesamte Schriftverkehr wegen zurück in die Stammschule nicht existierte)
um ihn zu fragen, ob ich ihm jetzt zugeteilt sei?
(Und der rief daraufhin mich an)
Leute, dieses Schaustück an Unfähigkeit, das sich aus
- Fehlerhaften Prozessen
- Fehlerhafter Personalplanung
- Fehlerhaftem Personaleinsatz
- Nicht vorhandener/nicht handelnder Führung
zusammensetzt, ist nur EIN Beispiel. Es gibt viele.
Aber jetzt wird ja alles gut.
Die Abteilungsleiterin der IT, die dafür verantwortlich ist, dass einige Kolleg:innen von einer Externistenprüfungs-Schule ihre Prüfungsgebühren vom Dezember 2022 (einige tausend Euro) noch immer nicht erhalten haben, weil sie sich weigert, einen Fehler einzugestehen (Eingabe erfolgte damals im alten System. Bei der Migration ins neue System wurde offenbar kein Base-Case-Test gemacht und diese Vorgänge wurden „vergessen“)
ist jetzt auch Leiterin der Personalabteilung.
Stay tuned, ich bekomm sicher noch ein Schreiben –
ist halt nur die Frage, welches. Was glaubt ihr?
a) WO sind SIE? Sie sind der HLW19 zugeteilt, aber nicht erschienen….
b) Wir sagens gleich, wir sind nicht schuld!
c) Androhung rechtlicher Schritte
d) Überhaupt keine Reaktion