Leser:in, es ist schon wieder etwas passiert (nein, ich werde nicht zum Haas, hier passt bloß der Anfang!). Ich muss ein wenig ausholen, sonst kennt ihr euch nicht aus.
Als ich vor 2 Jahren meine Pension antrat, aber um 2 Jahre im Schuldienst verlängerte, weil ich meine erste Klasse nicht im Stich lassen wollte, nahm ich auch das Projekt ok!Klasse an, das ihr ja kennt.
„Meine“ 3. Klasse ist nun fertig, am 16. Juni haben sie ihre letzten Prüfungen – und ich wollte noch ein bissl, aber weniger arbeiten und vor allem auch einen kürzeren Schulweg haben.
Ich bekam – wohlgemerkt ungefragt – ein Angebot. Neues Projekt, interessante Zielgruppe, drei Halbtage, halbe Fahrzeit. Wunderbar.
Die Kolleg:innen , die mitlesen, haben jetzt in der Sekunde eine Eingebung, oder? 😉 Ihr habt natürlich Recht: Ich hab wegen des nächsten Schuljahres schriftlich was nachgefragt und die mündliche Vereinbarung hält natürlich nicht. (Keine Rede von 3 Tagen, andere und völlig falsche Zielgruppe, und zwar genau die, die ich im Gespräch ausgeschlossen hatte. Ohne meine Frage hätte mir das aber niemand mitgeteilt). Meine Sitznachbarin, die Kollegin H. , hat sofort gesagt, dass ich mir das aber denken hätte können, ich sei ja schon lang genug im Schuldienst. Das sei hier die Arbeitsumgebung ohne Wertschätzung. (Und ohne Plan, wie ich hinzufügen möchte.)
Daher gehe ich mit diesem Schuljahr endgültig in Pension. (Und mach was Anderes)
Bei einem unserer Freundinnen-Essen kam die Frage auf, welchen Abgang ich mir ausdenken werde – die drei haben die diversen Gschichten ja quasi miterlebt und finden, dass ich keinesfalls grußlos gehen könne (das wäre meine Idee gewesen, ich wollt ja maximal ein Mail schreiben wie: „Good bye and thanks for all the fish“)
„Kannst du nicht auch Klassenbucheinträge machen, aber für die Schule?“ (Wir haben uns oft genug über die grenzwertigen und entlarvenden Einträge aufgeregt). Danke, das ist genial, genau das werde ich tun. Hier im Blog. Stay tuned.
Oh wie freue ich mich auf diesen Klassenbucheintrag!! 🤩
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