Die OK! Klasse sagt DANKE. Ich sage: Eure Solidarität hat die Welt verändert.

….ja, hat sie. Für 20 Kids und deren Eltern und Geschwister. Wir vergessen manchmal, wieviel Unterschied auch eine Kleinigkeit für jemanden ausmacht, der wenig hat.

Onlinebeleg – mal vorab…

Das, ihr Wahnsinnigen, Wunderbaren, Großartigen, Grandiosen, ist geschehen:

Ihr wisst, wir haben das Projekt ok! Klasse. (Die, die es nicht wissen, finden alles dazu im Blog)

Ich hab einen Spendenaufruf gestartet und dann gings los.

Es spendeten Freund:innen, die ich schon ewig kenn (und die es wahrlich nicht so dick haben!!), Freund:innen, die ich überhaupt nur von Facebook kenn (und die mich auch), ein paar liebe Menschen, die mich von Lesungen kennen (ich sie aber nicht bewusst), Kolleg:innen (da sind welche dabei, die haben noch nicht einmal einen Fixvertrag, sprich: sterben jetzt auch nicht an Reichtum). Mir Unbekannte sind dabei – das sind Freunde von Freunden von Freunden….

Viele haben mir etwas geschrieben, entweder per Nachricht oder bei der Paypal-Überweisung.

„1/4 Kochkind mit Salat“, das wünscht sich die Katharina. (Ich weiß noch nicht so recht, welches Viertel von welchem Kind wir ihr da liefern werden 😉 )

Gabi, (die ich gar nicht persönlich kenne), schreibt, sie bekäme erst morgen wieder die Pense – dann ginge sich was aus. (Und sowas bringt mich zum Heulen, weil da sind einige dabei, die aus vollem Herzen geben, obwohl sie selbst nicht viel haben!)

Noch eine Katharina zum Beispiel, von der ich weiß, dass sie Studentin ist und für ihr Auskommen und ihren Studientraum ganz schön reinhackeln muss, schreibt: „Ich habe nicht viel Geld. Aber mein ok! Kind wird daraus viel mehr machen als ich“.

Eine Jung-Kollegin und ihre Mama wünschen sich explizit „einen Tschetschenen als Kochkind“ – solln sie haben, solln sie haben – der einzig Blonde hält dann eure Namen in die Kamera, ich sags nur!

Lisa+ Moni (und blubb, der Kommunikationsfisch), spenden ebenfalls „für die bissl braunen“.

Oder Suse aus Potsdam, wo ich vor gefühlt 100 Jahren ein Projekt hatte, spendet und grüßt die Wiener Kindln – wir haben uns ewig nicht mehr gesehen, und ich weiß, die hat auch kein Schloss – Potsdam hin oder her – schickt aber was.

Ich stelle überhaupt fest, dass meine „Filterblase“ vornehmlich aus Künstler:innen, Journalist:innen, Lehrkräften besteht. (Okay, das ist jetzt nicht weiter verwunderlich) – von früher, aus der Unternehmensberaterinnen-Zeit und aus der Trainerinnenzeit sind auch noch viele dabei – aber ich wüsste jetzt echt nicht, dass da jemand dabei wäre, der es so dick hat, dass er nicht über Geld nachdenken müsst (oder was habt ihr mir verschwiegen???? 🙂 )

„Es ist mir eine Ehre und ein Vergnügen, einem jungen Menschen den Weg ins Berufsleben leichter zu machen“, schreibt die Sonja, eine pensionierte Kollegin. Und Elisabeth, die mich gar nicht kennt, aber von Sonja (die ein Mädel aus einer anderen Klasse von mir betreut) von der Aktion gehört hatte, überweist für ein Kind.

Ingrid, der „gerade etwas Gutes passiert ist“ und die „dieses gute Gefühl weitergeben will“ , überweist, ebenso Gaby, Kleinunternehmerin. Michi überweist gleich für zwei. Der ist aber auch der etwas größere Unternehmer 😉 Andrea, die ich noch von Weidinger & Partner kenn, überweist, mehrere Trainer:innen, mit denen ich bei allen möglichen Instituten beschäftigt war…….ich hör jetzt auf, aufzuzählen. Es wird ein Foto geben, eine Einladung, stay tuned.

Gestern aber rief mich abends die 8jährige Tochter einer Freundin an. Ihre Mutter hatte ihr, während sie mir etwas überwies, erzählt, worum es da ging. Sie spendet mir jetzt 10 Euro von ihrem Taschengeld, sagt sie. „Weil alle Kinder lernen dürfen, egal wie sie aussehen.“ Danke Romy.

Ist möglicherweise ein Bild von Innenbereich

Das lass ich jetzt mal als Schlusssatz so stehen.

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