…vor allem, wenn man irgendwo in der Gastro oder in einem Büro arbeitet.

Ich kenn das ja aus der Unternehmesberatung – die Leut`haben Prozesse, die irgendwie entstanden sind, die in den letzten 50 Jahren niemand mehr hinterfragt hat und die, wenn sie dann den Workflow aufschreiben sollen für eine Neuausrichtung der Prozesse, grandios scheitern, weil das gar nicht abbildbar ist 😉
Allerdings schrieb dann die junge Kollegin einen Kommentar drunter:
„Das könnte auch aus meiner Reflexion zum ersten Unterrichtsjahr stammen…
„
Ups, erwischt. Ich bin davon überzeugt, dass es nirgends so schlecht laufende Prozesse gibt wie in den Schulen – was die Administration und die Organisation betrifft.
Ein Betrieb, der nicht darauf ausgerichtet ist, ein bestimmtes Ziel in einer bestimmten Qualität innerhalb einer bestimmten Zeit zu erreichen, und dessen Verhalten immer konsequenzenlos bleibt, und wo keine eigenen Entscheidungen getroffen werden, weil alles per Erlass geregelt wird – das macht unflexibel. Und denkfaul.
Und betriebsblind 😉